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Zwischen den Kriegen
 

Durch konsequente Forschung und Entwicklung gelang es Lurgi sich auch in dieser schwierigen Zeit weiter zu vergrößern und dem Ruf des Unternehmens weiterhin gerecht zu bleiben.





Lurgi Apparatebau GmbH (gegr. 1919)

Die vielfältigen Lurgi-Verfahren der Gasreinigung setzte die Apparatebau-Gesellschaft breit ein: für Kraftwerke, die Zementindustrie, Hütten- und Chemiebetriebe.

Lurgi Gesellschaft für Chemie und Hüttenwesen GmbH (1920)

Die Gesellschaft entwickelte ein Programm der Nichteisenmetallurgie, das bis zum Bau kompletter Hütten reichte. Daraus entstanden Spezialverfahren für die Eisenindustrie. Von der Schwefelsäureproduktion wiederum ging die Herstellung weiterer organischer Grundchemikalien aus.

Erste Schritte in der Brennstofftechnik (1921)

Lurgi Gesellschaft für Wärmetechnik mbH (1922)

Bereits im Ersten Weltkrieg erweiterte Lurgi ihre Aufgabenfelder: Zum einen durch die Übernahme des Krause-Trocknungsverfahrens, zum anderen durch die Beschäftigung mit energiewirtschaftlichen Fragen. 1922 bündelte Lurgi die Aktivitäten um Schwelung und Vergasung fester Brennstoffe in einer Gesellschaft.

Einstieg in den Umweltschutz

Elektrostatische Gasreinigung und Rückgewinnung von Lösemitteln durch Adsorption waren erste Verfahren, die in Richtung Umweltschutz wiesen. Zur Behandlung von Abfällen und Reststoffen nutzte Lurgi ihr pyrometallurgisches Know-how.

Veredelung von festen Brennstoffen durch Verkohlung (1925)

Atmosphärische Vergasung (1927)

Lurgi Werkstätten GmbH (1928)

Um ihr Know-how zu schützen, stellte Lurgi ab 1928 Apparate für das Elektrofiltergeschäft selbst her. Ansonsten belastete sich Lurgi nicht mit eigener Fertigung, sondern kaufte Komponenten und Ausrüstungen extern ein.

Druckvergasung (1930)

Lurgi Gesellschaft für Mineralöltechnik GmbH (1930)

Über die Brennstofftechnik kam Lurgi in den 30er Jahren zur Fischer-Tropsch-Synthese - dem Grundstein für Mineralöltechnik und Petrochemie. 1956 konzentrierte Lurgi diese Aufgaben in einer neuen Gesellschaft.

Forschung und Entwicklung zahlen sich aus (1936)

Bis zum Zweiten Weltkrieg war Lurgi vor allem in der Schweltechnik, Druckvergasung und Treibstoffsynthese erfolgreich. Ebenso festigten Aktivkohletechnik sowie der technische Fortschritt in der Eisen- und Nichteisenmetallurgie den Ruf des Unternehmens.

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